VW Bus Ausbau für mobile Massagen

VW Bus Ausbau für mobile Massagen
8. Juni 2016 Rieke
In Blog

Am Anfang war es nur ein VW Bus….

Dies ist ein kurzer Beitrag über den VW Bus Ausbau für mobile Massagen.  Im Sommer 2007 wurde die Basis für das-physiotherapie-mobil, heute massageunterwegs gelegt. Ungefähr ein viertel Jahr suchte ich nach einem einfachen VW Bus T4 mit kurzem Radstand. Im Juni 2006 fand ich den Bus dann in Berlin.

Ursprünglich war es ein Transporter, der für den Einsatz als Personenkutsche beim RBB verwandt wurde. Er hatte zu diesem Zwecke die Innenverkleidung einer Caravelle (also dieses häßliche hell / dunkelgraue Plastezeug) und war darunter sehr jungfräulich blechern nackt.
Das blieb auch vorerst aus Zeit und Unerfahrenheitsgründen so.

Um eine angenehme Stehhöhe zu gewährleisten wurde unmittelbar nach der Anschaffung danach von einer Ausbaufirma ein festes SCA Hochdach nachgerüstet.

Besser später Ausbau als nie

Nun, fast 10 Jahre später, komme ich endlich dazu den Bus so auszubauen wie ich es mir immer vorgestellt habe und wie es für die Zwecke, für die ich ihn benötige dienlich ist.

Ich muss zu meiner Schande gestehen das ich es immer und immer wieder vorhatte, es aber nie wirklich in den letzten Jahren auf die Reihe bekommen habe mein Konzept des Innenausbaus mal in die Tat um zusetzten.

Lediglich diese wenigen und doch sehr rudimentär/ überschaubaren Arbeiten habe ich mit der ein oder andern Hilfestellung inzwischen mal getätigt.

Diese wären:

  • Dämmen mit 19, 9 ,6 und 3 er Armaflex. Eine never ending story. Ich bin noch immer nicht fertig
  • entfernen aller hinteren Sitze, der Innenverkleidung und der Gurte hinten
  • Einzug einer Platte im hinteren Teil auf der ehemaligen Höhe des Busses zu Ablegen von diversen leichten Sachen wie Decken und Lagerungsmaterial
  • Bestückung beider Sitze mit Drehkonsolen
  • Windabweiser (Fenster auflassen bei Regen ohne das es reinregnet)
  • Nachrüsten der Armlehnen und neue Bezüge. Mit Hilfe eines Autopolsterers. es war echt nicht einfach und ich hätte es nie allein hinbekommen
  • Radio, Boxen, Türverkleidungen
  • hintere Scheiben geschlossen. Braucht man nicht und es ist wärmer.

 der eigentliche Ausbau

Da ich den Bus für mobile Massagen, die im Fahrzeug stattfinden und zur fahrbaren Behausung/ Schlafmöglichkeit auf Veranstaltungen, die ich mit massageunterwegs besuche zu nutzen gedenke, musste ein Konzept ausgedacht werden,was schnell und einfach wieder zu “ entfernen “ ist bzw. nicht fest im Bus verbaut ist und den ganzen Platz wegnimmt.

Momentan übernachte ich im Bus noch immer sehr provisorisch. Zudem kann ich um ein Minimum an Ordnung zu halten, nur auf dem Massagestuhl im vorderen Teil des Busses behandeln. Alle andern Varianten würden ein unverhältnismäßiges Maß an Räumarbeit bedeuten und viel Zeit und Energie auffressen.

Längerfristig muss also ernsthaft eine Abhilfe her. Was mit vorschwebt, ist eine Art „Gestell“ rechts und links im hinteren Teil und fahrerseitig nach vorn gezogen. Auf dieses werden dann die Platten für das Bett aufgelegt und mit steckbaren Alubeinen unterstützt. Zum Behandeln vor Ort kann diese Plattenbettkonstruktion dann einfach zurückgebaut werden und vor das Gestänge gestellt werden. Nun ist auch wieder genug Platz zum Aufstellen einer Massagebank.

Das Gestänge/Gestell welches die Basis bildet für die Auflage der Platten dient zugleich als Regal/Schrank.

In der Höhe des drehbaren Fahrersitzes wird ein Tisch zum Arbeiten am Rechner nach dem gleichen Prinzip gebaut.

Momentan bin ich soweit vorangekommen:

  • vollständige Dämmung  unter den Verkleidungen
  • Seitenverkleidungen aus Pappelsperrholz
  • Erneuerung der Ablagefläche oberhalb des Schlafplatzes

Als nächste Schritte sind die Bodenplatte und die Verkleidung der Radkästen geplant bevor ich mich an den weiteren Ausbau mache.

Der Bus sieht so schonmal um Längen besser aus als mit der Kunststoffverkleidung, zumal mit dieser in keinster Weise ein Ausbau in der Art möglich gewesen wäre.